Allgemeine Geschäftsbedingungen für Dienstleistungen

1. Anwendungsbereich und Geltung

1.1 Geltungsbereich

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln ausschliesslich die Erbringung von Beratungs-, Consulting- und Coaching-Dienstleistungen (nachfolgend „Dienstleistungen"), die die Dr. Bonarius Consult GmbH (nachfolgend „Anbieterin" oder „Beraterin") an den Kunden bzw. die Klientin (nachfolgend „Kunde" oder „Klientin") erbringt.

Diese AGB gelten NICHT für den Verkauf von Hardware, Produkten oder physischen Waren. Für Hardware-Lieferungen gelten die separaten „Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Verkauf von Hardware und Produkten".

 

1.2 Anwendbare Rechtsnormen

Diese AGB unterliegen ausschliesslich dem Recht der Schweiz, insbesondere dem Obligationenrecht (OR), unter Ausschluss von Kollisionsrecht und internationalem Einheitsrecht. Es gelten die Bestimmungen über den Auftrag (Art. 394 ff. OR), den einfachen Auftrag und Dienstvertrag (Art. 319 ff. OR) sowie das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und das Datenschutzgesetz (nDSG).

 

1.3 Geschäftspartner

Die AGB richten sich sowohl an Unternehmer, juristische Personen und andere gewerbliche Kunden (B2B) als auch an Privatpersonen und Verbraucher (B2C). Bei Verbraucherkunden gelten zwingende Verbraucherschutzbestimmungen nach Schweizer Recht; abweichende Bestimmungen in diesen AGB sind in solchen Fällen nicht gültig, sofern sie zu Lasten des Verbrauchers abweichen.

 

1.4 Abweichende Bedingungen

Abweichende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur anerkannt, wenn die Anbieterin diesen ausdrücklich schriftlich (per E-Mail oder Textform) zustimmt. Die Anbieterin behält sich das Recht vor, Aufträge nur nach ihren AGB anzunehmen.

2. Vertragsschluss und Angebot

2.1 Angebote

Produktdarstellungen, Leistungsbeschreibungen, Website-Inhalte, Informationen in E-Mails, PDFs oder sonstigen Unterlagen der Anbieterin stellen kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage (invitatio ad offerendum), sofern sie nicht ausdrücklich als „verbindliches Angebot" gekennzeichnet sind.

2.2 Angebotsbildung und Bindefrist

Auf Grundlage einer Anfrage des Kunden erstellt die Anbieterin in der Regel ein schriftliches Angebot (per E-Mail oder in Textform). Das Angebot enthält insbesondere:

- Art und Beschreibung der Dienstleistung

- Umfang (z. B. Anzahl Sitzungen, Zeitrahmen)

- Honorar (Netto und Brutto mit MWST)

- Zahlungsmodalitäten

- Leistungszeitraum

- Gegebenenfalls eine Angebotsbindefrist

Sofern keine Bindefrist genannt ist, ist das Angebot 14 Kalendertage ab Zugang beim Kunden bindend.

 

2.3 Bestellung und Annahme

Der Kunde nimmt das Angebot schriftlich (Bestellung, per E-Mail, Textform oder durch ausdrückliche Bestätigung „I agree" oder „Ich stimme zu") innerhalb der Bindefrist an. Bei Akzeptanz kommt der Vertrag sofort zustande. Die Annahme kann auch durch Zahlung (bei Vorkasse) erfolgen, sofern dies im Angebot ausdrücklich vorgesehen ist.

 

2.4 Auftragsbestätigung

Nach Vertragsschluss übermittelt die Anbieterin eine Auftragsbestätigung in Textform (E-Mail oder Brief). Die Auftragsbestätigung dokumentiert die vereinbarten Vertragsinhalte. Sofern Buchung und Auftragsbestätigung inhaltlich voneinander abweichen, ist die Auftragsbestätigung massgeblich, sofern der Kunde dieser nicht schriftlich innerhalb von 5 Arbeitstagen widerspricht.

 

2.5 Verweis auf AGB

Mit der Annahme des Angebots oder der Buchung bestätigt der Kunde, diese AGB zur Kenntnis genommen zu haben und akzeptiert sie als Vertragsgrundlage. Die jeweils aktuellen AGB sind auf der Website der Anbieterin verfügbar oder werden dem Kunden auf Anfrage übermittelt.

 

3. Art und Umfang der Dienstleistungen

3.1 Leistungsarten

Die Anbieterin erbringt folgende Dienstleistungen:

- Coaching und Karriereberatung: Individuelle Beratung zur beruflichen Orientierung, Karriereplanung, Entscheidungsfindung und persönlichen Entwicklung

- Regulatory Affairs Consulting: Fachberatung zu regulatorischen Fragestellungen in pharmazeutischer, medizintechnischer und verwandter Industrie

- Strategieberatung: Unterstützung bei strategischen Entscheidungen, Geschäftsentwicklung, Portfolio-Management

- Workshops und Seminare: Durchführung von Gruppenveranstaltungen zu spezifischen Themen

- Mentoring und Sparring: Begleitung von Führungskräften und Professionals in beruflichen Entwicklungsprozessen

 

3.2 Charakter der Dienstleistung

Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung einer Dienstleistung im Sinne eines Beratungs- bzw. Dienstvertrages nach OR (Art. 394 ff., Art. 319 ff.). Es wird ausdrücklich kein bestimmter Erfolg geschuldet, insbesondere nicht:

- Das Erreichen einer konkreten Position, eines bestimmten Gehalts oder eines Jobangebots (bei Karriereberatung)

- Die Zulassung oder Genehmigung durch Behörden (bei Regulatory Affairs Consulting)

- Bestimmte Geschäftsergebnisse oder Umsätze (bei Strategieberatung)

- Bestimmte Lernerfolge oder Qualifikationen (bei Workshops)

Die Anbieterin schuldet sorgfältige, professionelle Beratung nach bestem Wissen und Gewissen, aber keinen garantierten Erfolg.

 

3.3 Prozessbegleitung und Eigenverantwortung

Die Coaching- und Beratungsleistungen dienen der Reflexion der beruflichen oder unternehmerischen Situation, der Unterstützung bei Entscheidungsfindungen und der Entwicklung von Handlungsoptionen. Die Anbieterin steht dem Kunden als Prozessbegleiterin zur Seite; die Verantwortung für Entscheidungen und deren Umsetzung liegt zu jeder Zeit beim Kunden.

 

3.4 Coaching: Flexible Gestaltung, kein Lehrplan

Die in Leistungsbeschreibungen, Angeboten oder auf der Website genannten Inhalte (z. B. Analyse des Karriereverlaufs, Kompetenzprofil, Karriereoptionen, Positionierung, Umsetzungsschritte, regulatorische Strategien) sind beispielhaft und können je nach Bedarf und Situation des Kunden angepasst werden.

 

Es besteht kein Anspruch auf die Durchführung bestimmter Einzelschritte oder die Einhaltung eines festen Ablaufs. Ein Lehrplan, Curriculum oder strukturiertes Unterrichtsprogramm wird nicht geschuldet.

3.5 Coaching: Abgrenzung zu Fernunterricht

Die Coaching- und Beratungsangebote der Anbieterin stellen keinen Fernunterricht im Sinne des deutschen Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) dar. Insbesondere:

- Es wird keine vertragliche Überwachung oder Bewertung eines Lernerfolgs vereinbart

- Es findet keine systematische Lernerfolgskontrolle in Form von Prüfungen, Testaten, benoteten Aufgaben oder Zertifizierungen statt

- Die Leistungen sind individuell-beratender Natur, nicht wissensvermittelnd im Sinne eines Lehrgangs

- Reflexionsfragen oder Vorbereitungsaufgaben dienen ausschliesslich der Selbstreflexion und Vorbereitung der Beratungssitzungen, nicht der Leistungskontrolle

 

3.6 Coaching: Keine Psychotherapie

Die Teilnahme an Coaching-Sitzungen setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit des Kunden voraus. Coaching ist keine Psychotherapie und kann diese nicht ersetzen. Der Kunde ist für seinen Gesundheitszustand sowie die Konsultation entsprechender medizinischer oder psychologischer Fachpersonen selbst verantwortlich.

 

Bei Vorliegen psychischer Erkrankungen, Traumata oder therapeutischem Behandlungsbedarf behält sich die Anbieterin vor, die Durchführung des Coachings abzulehnen oder an geeignete Therapeuten zu verweisen.

 

4. Leistungserbringung und Termine

4.1 Ort und Form der Leistungserbringung

Die Dienstleistungen werden erbracht:

- Per Videokonferenz (Zoom, Microsoft Teams, Google Meet oder andere vereinbarte Plattformen)

- Telefonisch (nach Vereinbarung)

- Persönlich vor Ort (in den Räumlichkeiten der Anbieterin in Zofingen oder beim Kunden, sofern vereinbart)

- Schriftlich (E-Mail, Dokumentenerstellung, Gutachten, sofern vereinbart)

Die Standard-Erbringungsform ist Videokonferenz, sofern nicht anders vereinbart.

 

4.2 Terminvereinbarung

Termine werden im gegenseitigen Einvernehmen vereinbart. Die Anbieterin bemüht sich, zeitnahe Termine anzubieten; ein Anspruch auf bestimmte Termine oder Zeitfenster besteht jedoch nicht.

 

4.3 Verschiebung und Absage durch den Kunden

Termine können bis 24 Stunden vor Beginn einmalig kostenfrei verschoben werden. Die Verschiebung muss schriftlich (E-Mail oder Textform) erfolgen.

Bei späterer Absage oder unentschuldigtem Fernbleiben (No-Show) kann die Einheit vollständig in Rechnung gestellt werden, sofern kein Ersatztermin vereinbart werden kann.

Abweichende Regelungen (z. B. längere Vorlaufzeit, Stornierungsgebühren) können individuell vereinbart werden und werden im Angebot dokumentiert.

4.4 Verschiebung und Absage durch die Anbieterin

Bei kurzfristiger Verhinderung der Anbieterin (Krankheit, höhere Gewalt, unvorhersehbare Umstände) wird schnellstmöglich ein Ersatztermin angeboten. Bereits geleistete Zahlungen für abgesagte Sitzungen werden auf den Ersatztermin angerechnet oder auf Wunsch des Kunden erstattet.

Ein Anspruch auf Schadensersatz wegen Terminverschiebung besteht nicht, sofern die Anbieterin nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich handelt.

 

4.5 Technische Voraussetzungen bei Online-Leistungen

Bei Videokonferenzen ist der Kunde für die technischen Voraussetzungen (stabile Internetverbindung, funktionsfähige Kamera, Mikrofon, kompatible Software) selbst verantwortlich. Die Anbieterin haftet nicht für technische Störungen auf Seiten des Kunden.

Falls eine Sitzung aufgrund technischer Probleme auf Seiten der Anbieterin ausfällt oder erheblich beeinträchtigt wird, wird ein Ersatztermin angeboten oder die Sitzung anteilig erstattet.

5. Honorar, Kosten und Zahlungsbedingungen

5.1 Honorar und Währung

Alle angegebenen Honorare sind in der vereinbarten Währung (Schweizer Franken CHF oder Euro EUR) angegeben. Sofern nicht anders vereinbart, verstehen sich Honorare als Netto-Honorare zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer (MWST).

Die jeweils geltende Schweizer MWST (aktuell 8,1 % Normalsatz) wird auf der Rechnung gesondert ausgewiesen, sofern die Anbieterin mehrwertsteuerpflichtig ist.

Bei Leistungen, die als Bildungsleistungen nach Art. 21 Abs. 2 Ziff. 11 MWSTG von der Schweizer MWST ausgenommen sind, wird dies auf der Rechnung vermerkt.

 

5.2 Honorarmodelle

Die Anbieterin bietet folgende Honorarmodelle:

- Pauschalhonorar: Fester Preis für definierte Leistungspakete (z. B. 5 Sitzungen à 60 Minuten)

- Stundenhonorar: Abrechnung nach tatsächlich erbrachter Beratungszeit (z. B. CHF/EUR pro Stunde)

- Tagessatz: Bei umfangreichen Projekten oder Workshops

- Erfolgshonorar: Nach individueller Vereinbarung bei bestimmten Projekten

Das jeweils vereinbarte Honorarmodell wird im Angebot und auf der Rechnung dokumentiert.

5.3 Auslagen und Nebenkosten

Folgende Auslagen können zusätzlich zum Honorar berechnet werden, sofern im Angebot vereinbart:

- Reisekosten (Fahrt, Flug, Bahn) bei persönlichen Vor-Ort-Terminen

- Übernachtungskosten

- Spesen (Verpflegung, Parkgebühren)

- Materialkosten (z. B. Seminarunterlagen, Dokumentationen)

- Externe Kosten (z. B. Übersetzungen, Gutachten Dritter)

Auslagen werden nach Aufwand berechnet und auf der Rechnung nachgewiesen. Grössere Auslagen werden vorab mit dem Kunden abgestimmt.

 

5.4 Zahlungsbedingungen und Fälligkeit

Das Honorar wird mit Ausstellung der Rechnung fällig. Rechnungen sind innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum zu zahlen (Netto 30), sofern nicht abweichend vereinbart.

Bei Pauschal-Paketen können Teilzahlungen vereinbart werden (z. B. 50 % Anzahlung bei Buchung, 50 % nach der Hälfte der Sitzungen). Zahlungsmodalitäten werden im Angebot und auf der Rechnung dokumentiert.

 

5.5 Zahlungsarten

Zahlungen erfolgen per Banküberweisung (IBAN wird auf der Rechnung angegeben).

5.6 Zahlungsverzug und Verzugszinsen

Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, hat er der Anbieterin Verzugszinsen zu zahlen gemäss OR Art. 104:

- 5 % pro Jahr (Standard-Verzugszinsen in der Schweiz)

- oder der Satz gemäss Bundesrat (aktuell 5 % p.a.)

Zusätzlich behält sich die Anbieterin das Recht vor, Mahngebühren (CHF 20 pro Mahnung) sowie Schadensersatz (z. B. für Inkasso- oder Rechtsanwaltskosten) geltend zu machen (OR Art. 102 ff.).

 

5.7 Konsequenzen bei Zahlungsverzug

Bei Zahlungsverzug kann die Anbieterin:

- Die weitere Leistungserbringung aussetzen

- Den Vertrag nach Mahnung und angemessener Nachfrist kündigen

- Inkasso-Massnahmen einleiten (Betreibung gemäss SchKG)

6. Mitwirkungspflichten des Kunden

6.1 Informationspflicht

Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Erbringung der Dienstleistung notwendigen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.

Bei Regulatory Affairs Consulting umfasst dies insbesondere:

- Produktdokumentation, technische Daten

- Behördliche Korrespondenz

- Qualitätsdokumente, Zertifikate

- Zugang zu relevanten Systemen und Datenbanken

 

6.2 Aktive Mitarbeit

Bei Coaching und Beratung ist die aktive Mitarbeit des Kunden erforderlich. Der Kunde verpflichtet sich:

- Termine vorbereitet wahrzunehmen

- Reflexionsfragen oder vorbereitende Aufgaben im vereinbarten Rahmen zu bearbeiten

- Offenheit und Bereitschaft zur Selbstreflexion mitzubringen

- Vereinbarte Schritte zwischen Sitzungen umzusetzen (soweit zumutbar)

 

6.3 Folgen unzureichender Mitwirkung

Verzögerungen oder Mehraufwand, die durch unzureichende Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen zu dessen Lasten und können zu einer Anpassung des Honorars (zusätzliche Stunden/Aufwand) oder einer Verlängerung der Projektdauer führen.

Die Anbieterin ist berechtigt, den Vertrag zu kündigen, wenn der Kunde trotz Aufforderung notwendige Informationen nicht zur Verfügung stellt oder seiner Mitwirkungspflicht nicht nachkommt.

7. Vertraulichkeit und Datenschutz

7.1 Geheimhaltungspflicht

Die Anbieterin verpflichtet sich, sämtliche personenbezogenen und geschäftlichen Informationen des Kunden vertraulich zu behandeln. Die Geheimhaltungspflicht erstreckt sich auch über die Laufzeit des Vertrages hinaus und besteht so lange, wie der Geheimhaltungsgegenstand nicht anderweitig öffentlich bekannt wird.

Ausgenommen von der Geheimhaltungspflicht sind:

- Informationen, die bereits öffentlich bekannt sind

- Informationen, die gesetzlich offenzulegen sind (z. B. gegenüber Behörden)

- Informationen, für die der Kunde ausdrücklich die Freigabe erteilt hat

 

7.2 Datenschutz

Die Anbieterin verarbeitet Personendaten des Kunden (Name, Kontaktdaten, Vertragshistorie, Gesprächsinhalte, sofern dokumentiert) ausschliesslich zur Durchführung des Vertrags und gemäss Schweizer Datenschutzrecht (nDSG).

Eine ausführliche Datenschutzerklärung ist auf der Website https://www.bonariusconsult.ch verfügbar oder wird dem Kunden auf Anfrage übermittelt.

 

7.3 Aufzeichnungen und Dokumentation

Coaching- und Beratungssitzungen werden nicht aufgezeichnet, es sei denn, der Kunde stimmt dem ausdrücklich zu (z. B. für eigene Zwecke). Die Anbieterin erstellt interne Notizen zur Dokumentation des Beratungsprozesses (z. B. besprochene Themen, vereinbarte Schritte). Diese Notizen dienen ausschliesslich der professionellen Beratung und werden vertraulich behandelt.

 

7.4 Weitergabe an Dritte

Personendaten und vertrauliche Informationen werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn:

- Der Kunde hat ausdrücklich zugestimmt

- Es besteht eine gesetzliche Verpflichtung (z. B. behördliche Auskunftspflichten)

- Die Weitergabe ist zur Vertragserfüllung erforderlich (z. B. an externe Fachexperten nach vorheriger Information des Kunden)

 

8. Urheberrecht und Nutzungsrechte

8.1 Eigentum an Arbeitsergebnissen

Alle von der Anbieterin erstellten Unterlagen, Dokumente, Präsentationen, Analysen, Strategiepapiere, Gutachten und sonstigen Arbeitsergebnisse (nachfolgend „Arbeitsergebnisse") verbleiben im Eigentum der Anbieterin.

Der Kunde erhält ein nicht ausschliessliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur Verwendung der Arbeitsergebnisse für seine internen Zwecke.

 

8.2 Beschränkungen der Nutzung

Der Kunde ist nicht berechtigt, die Arbeitsergebnisse:

- An Dritte weiterzugeben, zu verkaufen oder zu lizenzieren

- Öffentlich zu verbreiten (z. B. auf Websites, in Publikationen) ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Anbieterin

- Zu kopieren oder zu vervielfältigen über den vereinbarten Umfang hinaus

- Gewerblich zu nutzen (z. B. als Grundlage für eigene kostenpflichtige Angebote)

- Ton- oder Bildaufzeichnungen von Sitzungen anzufertigen ohne vorherige Zustimmung

 

8.3 Vorlagen und Methoden

Coaching-Methoden, Frameworks, Vorlagen und Tools, die die Anbieterin einsetzt, bleiben Eigentum der Anbieterin oder deren Lizenzgeber. Der Kunde darf diese nur im Rahmen der vereinbarten Beratung nutzen.

 

8.4 Eigenmaterial des Kunden

Unterlagen, Dokumente und Informationen, die der Kunde zur Verfügung stellt, verbleiben im Eigentum des Kunden. Die Anbieterin nutzt diese ausschliesslich zur Erbringung der vereinbarten Dienstleistung.

 

9. Haftung und Haftungsbegrenzung

9.1 Grundsätzliche Haftung

Die Anbieterin haftet nach den Bestimmungen des Schweizer Obligationenrechts (OR Art. 97 ff.) für Schäden, die durch fehlerhafte, unvollständige oder nicht erbrachte Dienstleistungen entstehen, gemäss den Bestimmungen dieser AGB.

 

9.2 Unbeschränkte Haftung: Ausnahmefälle

Die Anbieterin haftet unbeschränkt für:

- Schäden aus Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit

- Vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung der Anbieterin oder ihrer Hilfspersonen

- Arglistiges Verschweigen von Mängeln

 

9.3 Beschränkte Haftung: Einfache Fahrlässigkeit

Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten durch einfache Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin beschränkt auf:

- Den typischerweise vorhersehbaren Schaden

- Maximal die Gesamthonorarsumme des betreffenden Auftrags oder, sofern höher, den durchschnittlichen Auftragswert der letzten 12 Monate

 

9.4 Ausschluss von Folgeschäden

Die Anbieterin haftet nicht für:

- Mittelbare oder unmittelbare Folgeschäden

- Vermögensschäden oder Vermögensfolgeschäden

- Entgangene Gewinne

- Betriebsunterbrechungen

- Schäden aus Entscheidungen des Kunden, die auf Basis der Beratung getroffen wurden

- Schäden, die durch unvollständige oder fehlerhafte Informationen des Kunden entstanden sind

- Schäden aus der Nichtbefolgung von Empfehlungen der Anbieterin

 

Dies gilt auch dann, wenn die Anbieterin auf die Möglichkeit solcher Schäden hingewiesen wurde.

 

9.5 Haftung bei Regulatory Affairs Consulting

Bei Regulatory Affairs Consulting haftet die Anbieterin insbesondere nicht für:

- Behördliche Entscheidungen (Ablehnung von Zulassungen, Nichtgenehmigungen, Verzögerungen)

- Rechtsänderungen, die nach Erteilung der Beratung eintreten

- Vollständigkeit und Richtigkeit von Dokumenten des Kunden, die der Beratung zugrunde liegen

- Umsetzungsfehler des Kunden bei der Anwendung der Beratungsergebnisse

Die Anbieterin erbringt sorgfältige Beratung nach bestem Wissen, übernimmt aber keine Garantie für behördliche Zulassungen oder Genehmigungen.

 

9.6 Mitverschulden des Kunden

Verzögerungen oder Schäden, die durch mangelhafte Mitwirkung des Kunden entstehen (unvollständige Informationen, fehlende Unterlagen, nicht eingehaltene Termine, Nichtbefolgung von Empfehlungen), gehen zu dessen Lasten.

Schadensersatzansprüche des Kunden können entsprechend gekürzt werden (Mitverschulden nach OR Art. 99).

 

9.7 Haftung von Erfüllungsgehilfen

Die in Abs. 9.2 bis 9.6 genannten Haftungsbegrenzungen und Ausnahmen gelten sinngemäss auch für gesetzliche Vertreter, Arbeitnehmer und andere Erfüllungsgehilfen der Anbieterin, sofern Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

 

10. Vertragsdauer und Beendigung

10.1 Vertragsdauer

Der Vertrag beginnt mit Vertragsschluss (Annahme des Angebots) und endet:

- Automatisch nach Erbringung der vereinbarten Dienstleistungen (z. B. nach Abschluss aller Sitzungen eines Pakets)

- Durch Kündigung nach den nachfolgenden Bestimmungen

- Zum vereinbarten Enddatum (bei zeitlich befristeten Verträgen)

 

10.2 Ordentliche Kündigung durch den Kunden

Bei Pauschal-Paketen (z. B. 5 Sitzungen) kann der Kunde jederzeit kündigen. Bereits erbrachte Sitzungen werden nach Einzelpreis (regulärer Stundenpreis) abgerechnet; ein Pauschalrabatt entfällt. Bereits geleistete Zahlungen werden entsprechend verrechnet; ein Restguthaben wird erstattet, eine Nachforderung bei Überschreitung wird fällig.

Bei laufenden Beratungsmandaten (Stundenabrechnung, monatliche Retainer) kann der Kunde mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende kündigen.

 

10.3 Ordentliche Kündigung durch die Anbieterin

Die Anbieterin kann den Vertrag mit einer Frist von 30 Tagen kündigen, insbesondere wenn:

- Die Zusammenarbeit aus fachlichen oder persönlichen Gründen nicht mehr zielführend ist

- Der Kunde seinen Mitwirkungspflichten trotz Aufforderung nicht nachkommt

- Termine wiederholt nicht wahrgenommen werden

 

10.4 Ausserordentliche Kündigung

Beide Parteien können den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist aus wichtigem Grund kündigen, insbesondere bei:

- Zahlungsverzug des Kunden trotz Mahnung und Nachfrist

- Schwerwiegenden Verstössen gegen Vertragspflichten

- Vertrauensverlust oder unzumutbarer Fortsetzung der Zusammenarbeit

Bei ausserordentlicher Kündigung durch die Anbieterin werden bereits geleistete Zahlungen für nicht erbrachte Leistungen erstattet. Bei ausserordentlicher Kündigung durch den Kunden wegen Pflichtverletzung der Anbieterin erfolgt ebenfalls Erstattung; bei Kündigung ohne Pflichtverletzung erfolgt keine Erstattung.

 

10.5 Form der Kündigung

Kündigungen müssen schriftlich (E-Mail, Brief oder Textform) erfolgen.

11. Widerrufsrecht (nur für Verbraucher)

11.1 Widerrufsrecht für Verbraucher (B2C)

Verbraucher (Privatpersonen, die die Dienstleistung für private, nicht gewerbliche Zwecke nutzen) haben bei Verträgen im Fernabsatz (z. B. online abgeschlossen) ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen nach Vertragsschluss. Der Widerruf muss in Textform (E-Mail, Brief) an die Anbieterin erfolgen. Ein Muster-Widerrufsformular ist auf Anfrage verfügbar.

 

11.2 Erlöschen des Widerrufsrechts bei vorzeitiger Leistungserbringung

Wenn der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Dienstleistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und er zur Kenntnis genommen hat, dass er durch diese Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert, erlischt das Widerrufsrecht mit Beginn der Leistungserbringung.

11.3 Kein Widerrufsrecht für Unternehmer (B2B)

Im B2B-Geschäftsverhältnis (Verträge mit Unternehmern, juristischen Personen) besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Kündigung ist nur nach den Bestimmungen von Abschnitt 10 möglich.

 

12. Änderungen der AGB

12.1 Anpassung der AGB

Die Anbieterin behält sich das Recht vor, diese AGB mit einer Frist von 30 Tagen schriftlich zu ändern. Änderungen werden dem Kunden per E-Mail mitgeteilt und auf der Website veröffentlicht. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb von 15 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die neuen AGB als akzeptiert und werden für künftige Aufträge angewendet.

 

12.2 Widerspruchsrecht

Widerspricht der Kunde den geänderten AGB fristgerecht, bleibt der bestehende Vertrag unter den bisherigen AGB bestehen. Die Anbieterin kann in diesem Fall den Vertrag mit der gesetzlichen Frist kündigen.

 

13. Salvatorische Klausel und Schlussbestimmungen

13.1 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB rechtlich unwirksam, unanwendbar oder nicht durchsetzbar sein, bleiben die übrigen Bestimmungen gültig und bindend. Die unwirksame Bestimmung wird durch die entsprechende gesetzliche Regelung ersetzt. Die Parteien werden in einem solchen Fall verhandeln, um eine Ersatzregelung zu finden, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahe kommt.

 

13.2 Nebenabreden und Schriftform

Alle Vereinbarungen zwischen den Parteien sind in der Auftragsbestätigung und in diesen AGB dokumentiert. Mündliche Nebenabreden, Zusicherungen oder Abmachungen sind ungültig und nicht bindend, sofern sie nicht schriftlich (E-Mail, Brief, PDF) durch die Anbieterin bestätigt wurden. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Textform (E-Mail genügt). Das gleiche gilt für den Verzicht auf die Textformerfordernis.

 

13.3 Gesamter Vertrag

Diese AGB stellen zusammen mit dem Angebot und der Auftragsbestätigung den gesamten Vertrag zwischen den Parteien dar und ersetzen alle vorherigen Absprachen, Angebote, Zusicherungen und Verhandlungen.

 

13.4 Sprachfassung

Wichtiger Hinweis: Es gilt ausschliesslich die deutsche Fassung dieser AGB. In keinem Fall darf die englische Sprachfassung dieser AGB dahingehend ausgelegt werden, dass sie die deutsche Fassung ändert oder auf andere Weise die Beziehung der Vertragspartner untereinander regelt. Die englische Fassung dient ausschliesslich der Information.

 

13.5 Abtretung und Übertragung

Keine der Parteien wird Rechte aus dem Vertrag ohne Zustimmung der anderen Partei übertragen oder abtreten.

 

14. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

14.1 Wahl des Rechts

Diese AGB unterliegen ausschliesslich dem materiellen Recht der Schweiz, insbesondere:

- Obligationenrecht (OR)

- Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)

- Bundesgesetz über den Datenschutz (nDSG)

Internationale Einheitsrechte (z. B. UN-Kaufrecht CISG) finden keine Anwendung.

 

14.2 Gerichtsstand

Ausschliesslicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Zofingen, Kanton Aargau, Schweiz. Zuständig sind die ordentlichen Zivilgerichte des Kantons Aargau (Bezirksgericht Zofingen oder Handelsgericht Aargau, je nach Streitwert).

 

14.3 Alternative Streitbeilegung

Die Parteien können auch ein Schiedsverfahren gemäss Schweizer Schiedsgesetzen (Art. 353 ff. ZPO) oder eine Mediation vereinbaren, sofern beide Parteien dem zustimmen.

 

15. Kontakt und Adressat

Dr. Bonarius Consult GmbH

Bärengasse 23

4800 Zofingen

Schweiz

 

Kontakt für Anfragen, Buchungen und Geschäftskorrespondenz:

E-Mail: info@bonariusconsult.ch

Telefon: +41 78 231 55 00

Website: https://www.bonariusconsult.ch

UID: CHE-453.828.353

Geltend ab: 01. Februar 2026

Letzte Überprüfung und Anpassung: Februar 2026

 

Diese AGB wurden nach Schweizer Recht (Obligationenrecht [OR], Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb [UWG], Bundesgesetz über den Datenschutz [nDSG]) verfasst und sind speziell auf Beratungs-, Consulting- und Coaching-Dienstleistungen im B2B- und B2C-Geschäftsverkehr ausgerichtet.

 

 

 

 

 

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Verkauf von Hardware und Produkten

1. Anwendungsbereich und Geltung

1.1 Geltungsbereich

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln ausschliesslich den Verkauf, die Lieferung, die Ablieferung und die Gewährleistung von Hardware, Produkten und physischen Waren (nachfolgend „Hardware" oder „Waren"), die die Dr. Bonarius Consult GmbH (nachfolgend „Verkäuferin") an den Kunden liefert.

Diese AGB gelten NICHT für Beratungs-, Consulting-, Coaching- oder sonstige Dienstleistungen. Für Dienstleistungen gelten die separaten „Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Beratungs- und Consulting-Dienstleistungen".

1.2 Anwendbare Rechtsnormen

Diese AGB unterliegen ausschliesslich dem Recht der Schweiz (Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG], Obligationenrecht [OR], insbesondere Kaufrecht Art. 184–210 OR, Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb [UWG], Datenschutzgesetz [nDSG]) unter Ausschluss von Kollisionsrecht und des UN-Kaufrechtsübereinkommens (CISG).

1.3 Geschäftspartner

Die AGB richten sich ausschliesslich an Unternehmer, juristische Personen, Behörden und andere gewerbliche Käufer im B2B-Geschäftsverkehr. Sie gelten nicht für Verbraucher (Art. 2 UWG). Im Falle von Verbraucherkäufen gelten zwingende Verbraucherschutzbestimmungen nach Schweizer Recht; abweichende Bestimmungen in diesen AGB sind in solchen Fällen nicht gültig.

1.4 Abweichende Bedingungen

Abweichende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur anerkannt, wenn die Verkäuferin diesen ausdrücklich schriftlich zustimmt. Die Verkäuferin behält sich das Recht vor, auf Bestellungen ohne solche ausdrückliche Zustimmung nur nach ihren AGB zu liefern.

 

2. Vertragsschluss und Angebot

2.1 Angebote

Produktdarstellungen, Preislisten, Kataloge, Website-Inhalte, Informationen in E-Mails, PDFs oder sonstigen Unterlagen der Verkäuferin stellen kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage (invitatio ad offerendum), sofern sie nicht ausdrücklich als „verbindliches Angebot" gekennzeichnet sind. Dies gilt auch für verfügbare Lagerbestände und Lieferfähigkeit.

2.2 Angebotsbildung und Bindefrist

Auf Grundlage einer Anfrage oder Bestellung des Kunden erstellt die Verkäuferin in der Regel ein schriftliches Angebot (per E-Mail oder in Textform). Das Angebot enthält insbesondere die Art und Beschreibung der Hardware, Menge, Preis (Netto), Lieferzeit, Lieferbedingungen (Incoterms), Versandart und gegebenenfalls eine Angebotsbindefrist. Sofern keine Bindefrist genannt ist, ist das Angebot 14 Kalendertage ab Zugang beim Kunden bindend.

2.3 Bestellung und Annahme

Der Kunde nimmt das Angebot schriftlich (per E-Mail oder Textform) innerhalb der Bindefrist an. Bei Akzeptanz durch schriftliche Annahme kommt der Vertrag sofort zustande. Die Annahme kann auch durch eine sonstige eindeutige Handlung erfolgen, z. B. durch Zahlung (bei Vorkasse) oder Abholung der Ware, sofern dies im Angebot ausdrücklich vorgesehen ist.

2.4 Auftragsbestätigung

Nach Vertragsschluss übermittelt die Verkäuferin eine Auftragsbestätigung in Textform (E-Mail oder Brief). Die Auftragsbestätigung dokumentiert die vereinbarten Vertragsinhalte und die Lieferbedingungen. Sofern Bestellung und Auftragsbestätigung inhaltlich voneinander abweichen, ist die Auftragsbestätigung massgeblich, sofern der Kunde dieser nicht schriftlich innerhalb von 5 Arbeitstagen widerspricht.

2.5 Speicherung und Dokumentation

Der Vertragstext (Anfrage, Angebot, Bestellung, Auftragsbestätigung sowie diese AGB) wird dem Kunden in Textform übermittelt. Die Verkäuferin speichert den Vertragstext im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten (OR, Rechnungsverordnung) und stellt ihn dem Kunden auf Anfrage in angemessenem Umfang zur Verfügung.

 

3. Lieferung, Lieferbedingungen und Gefahrübergang

3.1 Lieferzeiten

Die von der Verkäuferin angegebenen Lieferzeiten gelten ab dem Zeitpunkt der Auftragsbestätigung (nicht ab Bestellung), vorausgesetzt, dass der Kaufpreis bei Vorkasse zuvor eingegangen ist und die Verkäuferin alle erforderlichen Informationen vom Kunden erhalten hat. Lieferzeiten sind unverbindlich, es sei denn, sie werden als „bindend" oder „garantiert" gekennzeichnet.

3.2 Standard-Lieferfrist

Sofern für die Hardware keine spezifische Lieferzeit im Angebot oder in der Auftragsbestätigung genannt ist, beträgt diese standardmäßig 14 Werktage ab Auftragsbestätigung (bzw. bei Vorkasse ab Zahlungseingang).

3.3 Lieferverzug und Verzögerungen

Die Verkäuferin bemüht sich, die vereinbarten Lieferzeiten einzuhalten. Bei absehbaren Verzögerungen informiert die Verkäuferin den Kunden unverzüglich. Lieferverzögerungen berechtigen den Kunden nicht zu Rücktritt oder Schadensersatz, es sei denn, der Verzug beträgt mehr als 30 Tage und der Kunde hat der Verkäuferin eine angemessene Nachfrist zur Lieferung von mindestens 14 Tagen gesetzt.

3.4 Nichtlieferfähigkeit und Rücktritt

Ist zum Zeitpunkt der Bestellung ein Artikel vorübergehend oder dauerhaft nicht lieferbar, informiert die Verkäuferin den Kunden unverzüglich. Falls ein Produkt dauerhaft nicht lieferbar ist, wird die Verkäuferin keine Auftragsbestätigung abgeben und es kommt nicht zu einem Vertragsschluss.

3.5 Lieferbedingungen und Versand

Die Lieferung erfolgt nach den in der Auftragsbestätigung angegebenen Incoterms (z. B. ab Lager Zofingen, per Versand, ab Werk, frei Haus). Standardmässig ist der Versand kostenpflichtig und wird dem Kunden berechnet, sofern nicht anders vereinbart.

3.6 Gefahrübergang beim Versand

Der Gefahrübergang (Übergang von Eigentum, Besitz und Risiko) erfolgt bei Versand zum Zeitpunkt der Übergabe der Ware an den Spediteur oder Transportunternehmen (Versendungskauf nach OR Art. 188). Ab diesem Zeitpunkt trägt der Kunde das Transportrisiko, einschliesslich Verlust, Beschädigung und Diebstahl während des Transports. Die Verkäuferin empfiehlt dem Kunden, eine Transportversicherung abzuschliessen, sofern nicht anders vereinbart.

3.7 Gefahrübergang bei Abholung

Bei Abholung durch den Kunden erfolgt der Gefahrübergang beim Abhol- oder Abholzeitpunkt in den Geschäftsräumen der Verkäuferin. Der Kunde trägt ab diesem Zeitpunkt sämtliche Risiken.

3.8 Verzögerungen bei der Übernahme

Sollte der Kunde die Hardware zum vereinbarten Lieferzeitpunkt nicht übernehmen, ist die Verkäuferin berechtigt, die Hardware auf Kosten des Kunden einzulagern (Lagergebühren: CHF 10 pro Tag oder nach Vereinbarung). Die Verkäuferin behält sich das Recht vor, den Vertrag nach 30 Tagen Verzögerung ohne weitere Mahnung zu kündigen und Schadensersatz geltend zu machen.

 

4. Eigentumsvorbehalt

4.1 Eigentumsvorbehalt bis Bezahlung

Die von der Verkäuferin gelieferten Waren (Hardware) bleiben bis zur vollständigen und vertragskonformen Bezahlung des Kaufpreises im Eigentum der Verkäuferin. Der Eigentumsvorbehalt wird im Eigentumsvorbehalt-Register gemäss Art. 715 ZGB eingetragen (auf Kosten des Kunden, sofern dies erforderlich ist).

4.2 Verfügungsrecht des Kunden während Eigentumsvorbehalt

Der Kunde erhält das Recht, die Hardware im ordentlichen Geschäftsbetrieb zu nutzen und weiterzuveräussern, darf sie aber nicht abtreten, verpfänden oder belasten.

4.3 Mitteilungspflicht bei Drittgebrauch

Der Kunde hat die Verkäuferin unverzüglich nach Bekanntwerden darüber zu informieren, wenn ein Dritter auf die Vorbehaltsware zugreift (Pfändung, Beschlagnahme, Sequestration). Der Kunde haftet für alle Kosten, die für die Aufhebung solcher Zugriffe entstehen (insbesondere Drittwiderspruchsklage gemäss SchKG), soweit die Erstattung nicht von dem betreffenden Dritten zu erlangen ist.

4.4 Haftung für Beschädigungen und Wertminderung

Der Kunde haftet für alle Beschädigungen, Beeinträchtigungen oder Wertminderungen der Vorbehaltsware während des Eigentumsvorbehalts, sofern diese nicht auf Verschleiss durch normalen bestimmungsgemässen Gebrauch beruhen.

 

5. Preise, Kosten und Zahlungsbedingungen

5.1 Preise und Währung

Alle angegebenen Preise sind Nettopreise in Schweizer Franken (CHF) oder Euro (EUR), ausschliesslich der gesetzlichen Mehrwertsteuer (MwSt.). Die geltende MwSt. (aktuell 8,1%) wird zusätzlich berechnet und auf der Rechnung ausgewiesen. Abweichende Währungen müssen ausdrücklich schriftlich vereinbart werden.

5.2 Preisanpassungen

Die Verkäuferin behält sich das Recht vor, die Preise bei längerfristigen Verträgen mit einer Frist von 30 Tagen schriftlich anzupassen, falls sich die Kosten des Bezugs oder der Logistik erheblich ändern, oder marktübliche Anpassungen erforderlich sind.

5.3 Auslagen und Nebenkosten

Die Verkäuferin kann folgende Auslagen und Nebenkosten zusätzlich berechnen:

  • Versand- und Transportkosten
  • Verpackungs- und Handhabungskosten
  • Zollgebühren und Importsteuern (bei internationalen Lieferungen)
  • Besondere Lagierungskosten (bei lagernden Produkten)

Diese werden dem Kunden vor Vertragsabschluss mitgeteilt oder auf der Rechnung nachgewiesen.

5.4 Zahlungsbedingungen und Fälligkeit

Der Kaufpreis wird mit Ausstellung der Rechnung fällig. Rechnungen sind innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum zu zahlen (Netto 30), sofern nicht abweichend vereinbart. Zahlungsmeilensteine bei Vorkasse werden in der Auftragsbestätigung festgehalten. Zahlungen ohne Abzug (Brutto-Zahlung) sind erforderlich, sofern nicht anders schriftlich vereinbart.

5.5 Zahlungsarten

Zahlungen können per:

  • Banküberweisung (IBAN wird auf der Rechnung angegeben)
  • Kreditkarte (Visa, Mastercard; allfällige Bearbeitungsgebühren werden dem Kunden berechnet)
  • Lastschrift/Dauerauftrag (nach schriftlicher Vereinbarung)

erfolgen. Die Bankverbindung wird auf der Rechnung angegeben.

5.6 Zahlungsverzug und Verzugszinsen

Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, hat er der Verkäuferin Verzugszinsen zu zahlen gemäss OR Art. 104:

  • 5 % pro Jahr (Standard-Verzugszinsen in der Schweiz)
  • oder der Satz gemäss Bundesrat (aktuell 5 % p.a. Moratoriazinsen)

Zusätzlich behält sich die Verkäuferin das Recht vor, Schadensersatz geltend zu machen (z. B. für Mahnkosten, Rechtsanwaltskosten) nach OR Art. 102 ff.

5.7 Inkasso und Zahlungsverzug-Konsequenzen

Bei Zahlungsverzug kann die Verkäuferin:

  • Die weitere Lieferung aussetzen oder den Vertrag kündigen
  • Inkasso-Massnahmen einleiten (Betreibung gemäss SchKG)
  • Den Kunden der Kreditauskunftei melden

 

6. Gewährleistung, Garantie und Mängelhaftung

6.1 Gewährleistung nach Schweizer Kaufrecht

Die Verkäuferin gewährleistet nach den gesetzlichen Bestimmungen des OR (Art. 197–210 Kaufrecht), dass die gelieferte Hardware:

  • Die vertraglich vereinbarten Eigenschaften aufweist
  • Die zugesicherten Eigenschaften erfüllt
  • Frei von Sach- und Rechtsmängeln ist
  • Für den bestimmungsgemässen Gebrauch tauglich ist
  • Den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften und Qualitätsstandards entspricht

6.2 Gewährleistungsfrist

Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Gefahrübergang (Lieferung oder Abholung), sofern nicht abweichend vereinbart. Für spezielle Produkte oder Komponenten können andere Fristen vereinbart werden. Herstellergarantien (z. B. der Komponentenhersteller) gehen als zusätzliche Garantien, nicht als Ausnahme von dieser Frist.

6.3 Gewährleistete Eigenschaften

Der Kunden erhält die Hardware mit folgenden gewährleisteten Eigenschaften:

  • Fabrikneue oder überholte Qualität (je nach Angebot)
  • Funktionsfähigkeit gemäss technische Spezifikationen
  • Neuwertige oder vereinbarte Gebrauchtzustand
  • Vollständigkeit gemäss Lieferumfang
  • Kompatibilität mit vertraglich zugesicherten Systemen (sofern angegeben)

6.4 Mängelrüge und Rügefrist

Der Kunde muss Mängel oder Fehler unverzüglich nach Bekanntwerden, spätestens 30 Tage nach Gefahrübergang, schriftlich rügen. Die Rügung muss folgende Angaben enthalten:

  • Genaue Beschreibung des Mangels
  • Fotodokumentation oder Testprotokolle (wenn möglich)
  • Rechnungsnummer und Lieferdatum
  • Unterschrift oder elektronische Bestätigung

Eine verspätete Rügebenachrichtigung führt zum Verlust von Gewährleistungsrechten (OR Art. 201).

6.5 Nacherfüllung

Bei Gewährleistungsmängeln kann der Kunde nach OR Art. 205 Nacherfüllung verlangen. Die Verkäuferin wird zu ihrer Wahl:

  • Die Hardware nachbessern (Reparatur), oder
  • Mängelfreie Hardware nachliefern (Ersatzlieferung)

Die Verkäuferin hat maximal 2 Wochen zur Nacherfüllung. Transportkosten für die Reparatur oder Ersatzlieferung trägt die Verkäuferin.

6.6 Minderung und Rücktritt

Sollte die Nacherfüllung fehlschlagen oder nicht möglich sein, kann der Kunde nach OR Art. 206 ff.:

  • Minderung des Kaufpreises verlangen (Herabsetzung um einen angemessenen Betrag), oder
  • Vom Vertrag zurücktreten (Rücktrittsrecht)

Ein Rücktritt ist jedoch ausgeschlossen, wenn der Mangel gering oder unbedeutend ist.

6.7 Ausschluss von Garantien

Die Verkäuferin übernimmt keine Garantie für:

  • Bestimmte Lebensdauer oder Haltbarkeit über die Gewährleistungsfrist hinaus
  • Kompatibilität mit Software oder Systemen, die nicht ausdrücklich zugesichert wurden
  • Bestimmte Leistungswerte, falls diese nicht schriftlich zugesichert wurden
  • Gebrauchtwaren oder überholte Hardware, sofern dies im Angebot angegeben ist

6.8 Ausschluss von Gewährleistung bei unsachgemässel Behandlung

Gewährleistungsansprüche erlöschen ganz oder teilweise, wenn der Mangel entstanden ist durch:

  • Missbräuchliche Handhabung oder Missachtung der Bedienungsanleitung
  • Unsachgemässe Reparatur durch unbefugte Dritte
  • Naturverschleiss oder normale Abnutzung
  • Übermässige Belastung, Überbelastung oder Missbrauch
  • Äussere Einflüsse (Wasser, Feuer, Elektrizität, mechanische Gewalt)

 

7. Haftung und Haftungsbegrenzung

7.1 Grundsätzliche Haftung

Die Verkäuferin haftet nach den Bestimmungen des Schweizer Obligationenrechts (OR Art. 97 ff.) für Schäden und Verluste, die durch fehlerhafte, beschädigte oder nicht gelieferte Hardware entstehen, gemäss den Bestimmungen dieser AGB.

7.2 Unbeschränkte Haftung – Ausnahmefälle

Die Verkäuferin haftet unbeschränkt und ohne Haftungsdeckelung für:

  • Schadensersatzansprüche aufgrund von Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit
  • Vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung der Verkäuferin oder ihrer Hilfspersonen
  • Arglistiges Verschweigen von Mängeln (dolus malus)
  • Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung für die Erreichung des Vertragszwecks unerlässlich ist

7.3 Beschränkte Haftung – Einfache Fahrlässigkeit

Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten durch einfache Fahrlässigkeit haftet die Verkäuferin beschränkt auf:

  • Den typischerweise vorhersehbaren Schaden
  • Maximal die Gesamtkaufpreissumme der betreffenden Lieferung oder, sofern höher, den durchschnittlichen Kaufpreis der letzten 12 Monate mit der Verkäuferin

7.4 Ausschluss von Folgeschäden

Die Verkäuferin haftet nicht für:

  • Mittelbare oder unmittelbare Folgeschäden
  • Vermögensschäden oder Vermögensfolgeschäden
  • Entgangene Gewinne
  • Betriebsunterbrechungen
  • Datenverluste oder Datenkorruption
  • Indirekte Schäden
  • Strafzahlungen oder Vertragsstrafen

Dies gilt auch dann, wenn die Verkäuferin auf die Möglichkeit solcher Schäden hingewiesen wurde.

7.5 Transportschäden und Versicherung

Bei Versand trägt der Kunde ab dem Gefahrübergang das Transportrisiko. Die Verkäuferin empfiehlt dringend, eine Transportversicherung abzuschliessen. Transportschäden (Bruch, Wasserschaden, Verlust) werden von der Verkäuferin nur erstattet, wenn:

  • Der Kunde eine Transportversicherung abgeschlossen hat, und
  • Schadensersatzansprüche gegen den Spediteur geltend gemacht wurden

7.6 Mitwirkung des Kunden und Mitschuld

Der Kunde trägt Mitverantwortung für:

  • Sachgemässe Lagerung und Behandlung der Ware nach Gefahrübergang
  • Schutz vor äusseren Einflüssen (Wasser, Feuchtigkeit, Extremtemperaturen)
  • Regelmässige Wartung und Pflege (nach Bedienungsanleitung)
  • Sicherung gegen Diebstahl und Beschädigung

Verzögerungen oder Schäden, die durch mangelhafte Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen zu dessen Last. Schadensersatzansprüche des Kunden können entsprechend gekürzt werden (Mitverschulden nach OR Art. 99).

7.7 Haftung von Erfüllungsgehilfen

Die in Abs. 7.2 bis 7.6 genannten Haftungsbegrenzungen und Ausnahmen gelten sinngemäss auch für gesetzliche Vertreter, Arbeitnehmer und andere Erfüllungsgehilfen der Verkäuferin, sofern Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

8. Leistungsgegenstand, Software, Nutzung des AI Servers

8.1. Gegenstand der von der Verkäuferin geschuldeten Leistung

Gegenstand ist ausschließlich die Lieferung eines Hardware-Systems (GPU-Server) einschließlich eines Basisbetriebssystems (Linux), soweit dies im Angebot ausdrücklich vereinbart ist.

9.2. Optionen und Anpassungen

Sofern auf Wunsch des Kunden zusätzliche Software, insbesondere KI-bezogene oder KI- unterstützende Software (z. B. Open WebUI, Ollama oder vergleichbare Anwendungen), installiert oder bereitgestellt wird, erfolgt dies ausschließlich als zusätzliche Serviceleistung ohne Funktions-, Leistungs- oder Erfolgsgarantie. Diese Software ist nicht Bestandteil der geschuldeten Hauptleistung.

9.3. Open Source Software

Bei der vorgenannten Software handelt es sich ganz oder teilweise um Drittsoftware bzw. Open-Source-Software, deren Nutzung den jeweiligen Lizenzbedingungen der Rechteinhaber unterliegt. Die Verkäuferin übernimmt keine Gewähr oder Haftung für Verfügbarkeit, Sicherheit, Aktualität, Kompatibilität, rechtliche Zulässigkeit oder Funktionsfähigkeit dieser Software.

9.4. Anwendungen

Der Betrieb des Systems, die Auswahl, Installation, Konfiguration und Nutzung von Software, KI-Modellen, Trainingsdaten, Inhalten sowie die erzielten Ergebnisse erfolgen ausschließlich auf Verantwortung des Kunden. Die Verkäuferin schuldet insbesondere keine bestimmte Leistungsfähigkeit, Eignung oder Ergebnisse für konkrete Anwendungszwecke.

9.5. Verantwortung des Kunden

Der Kunde ist allein verantwortlich für die rechtmäßige Nutzung des Systems, insbesondere im Hinblick auf Urheberrecht, Datenschutz, IT-Sicherheit sowie sonstige gesetzliche und regulatorische Anforderungen. Eine Überwachung oder Kontrolle der Nutzung durch die Verkäuferin findet nicht statt.

 

9. Rücktritt und Rückgabe

9.1 Kein Widerrufsrecht für B2B

Im B2B-Geschäftsverhältnis besteht kein gesetzliches Widerrufs- oder Rückgaberecht. Dies gilt besonders für Geschäfte zwischen Unternehmern nach OR Art. 1 ff. Ein Widerrufsrecht besteht nur, falls dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

9.2 Rückgabe nur bei Mängeln

Eine Rückgabe der gelieferten Ware oder ein Rücktritt vom Vertrag erfolgt nur bei Gewährleistungsmängeln nach Kap. 6 dieser AGB. Rückgaben aus anderen Gründen (Nichtgefallen, Überproduktion, Lagerstornierung) sind ausgeschlossen, es sei denn, es besteht eine besondere schriftliche Vereinbarung.

9.3 Rücktritt wegen Mangels

Der Kunde kann vom Vertrag zurücktreten (OR Art. 206), wenn:

  • Ein erheblicher Mangel vorliegt (nicht nur geringfügig)
  • Die Nacherfüllung fehlgeschlagen ist oder unmöglich ist
  • Der Mangel bereits zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs vorhanden war
  • Die Rügefristen eingehalten wurden

9.4 Rückgabekosten

Falls eine Rückgabe oder Stornierung nach Vertragsschluss erfolgt, trägt der Kunde folgende Kosten:

  • Rückversand (Porto, Spedition)
  • Prüf- und Lagierungskosten
  • Aufbereitungs- und Verwertungskosten
  • Wertminderung, sofern die Ware nicht in Neuwertzustand ist

Die Verkäuferin ist nicht verpflichtet, einer Rücknahme zuzustimmen, sofern keine Gewährleistungsmängel vorliegen.

9.5 Stornierung und Kulanzregelungen

Eine Stornierung von Bestellungen nach Vertragsschluss bedarf einer ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung (E-Mail oder Brief). Die Verkäuferin ist nicht verpflichtet, einer Stornierung zuzustimmen, behält sich aber vor, diese unter folgenden Bedingungen zu akzeptieren:

  • Stornierungen vor Produktion oder Versand: Keine Stornierungsgebühr
  • Stornierungen nach Versand: 30 % des Kaufpreises als Stornierungsgebühr
  • Bereits erfolgte Zahlungen werden abzüglich Stornierungsgebühren erstattet

 

10. Geistiges Eigentum und Nutzungsrechte

10.1 Eigentum an Dokumentationen

Alle Dokumentationen, Bedienungsanleitungen, Handbücher, Schaltpläne und technischen Unterlagen, die mit der Hardware geliefert werden, verbleiben im Eigentum der Verkäuferin oder des Herstellers. Der Kunde erhält ein nicht ausschliessliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur Verwendung für interne Zwecke.

10.2 Urheberrecht und Software

Sofern die Hardware Betriebssoftware, Firmware oder anderes urheberrechtlich geschütztes Material enthält, gelten die Lizenzbedingungen des Herstellers. Der Kunde darf dieses Material nicht kopieren, vervielfältigen, modifizieren oder an Dritte weitergeben, ausser gemäss den Lizenzbedingungen.

10.3 Marken und Logos

Marken, Logos und Produktbezeichnungen sind Eigentum der Hersteller oder der Verkäuferin. Der Kunde darf diese nicht verwenden, ohne vorherige schriftliche Genehmigung.

 

11. Datenschutz und Sicherheit

11.1 Datenschutz

Die Verkäuferin verarbeitet Personendaten des Kunden (Name, Adresse, Kontaktdaten, Kaufhistorie, Zahlungsinformationen) ausschliesslich zur Durchführung des Vertrags und gemäss Schweizer Datenschutzrecht (nDSG, ab 1. Januar 2024). Eine ausführliche Datenschutzerklärung ist auf der Website oder auf Anfrage verfügbar.

11.2 Sicherheitsmassnahmen

Die Verkäuferin setzt angemessene technische und organisatorische Massnahmen ein, um die Sicherheit der Personendaten und Vertragsdaten zu gewährleisten. Dies umfasst Verschlüsselung von Zahlungsdaten, sichere Datenübertragung und Zugriffskontrolle.

11.3 Datenweitergabe an Dritte

Personendaten werden an Dritte (Spediteur, Zahlungsdienstleister, Versicherer) nur weitergegeben, sofern dies zur Erfüllung des Vertrags erforderlich ist. Der Kunde kann der Datenweitergabe widersprechen.

 

12. Salvatorische Klausel und Schlussbestimmungen

12.1 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB rechtlich unwirksam, unanwendbar oder nicht durchsetzbar sein, bleiben die übrigen Bestimmungen gültig und bindend. Die unwirksame Bestimmung wird durch die entsprechende gesetzliche Regelung ersetzt. Die Parteien werden verhandeln, um eine Ersatzregelung zu finden, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung entspricht.

12.2 Sonstige Vereinbarungen und Nebenabreden

Alle Vereinbarungen zwischen den Parteien sind in der Auftragsbestätigung und in diesen AGB dokumentiert. Mündliche Nebenabreden, Zusicherungen oder Abmachungen sind ungültig und nicht bindend, sofern sie nicht schriftlich (E-Mail, Schreiben, PDF) durch die Verkäuferin bestätigt wurden.

12.3 Gesamter Vertrag

Diese AGB stellen zusammen mit der Auftragsbestätigung den gesamten Vertrag zwischen den Parteien dar und ersetzen alle vorherigen Absprachen, Angebote, Zusicherungen und Verhandlungen.

12.4 Änderungen von AGB

Die Verkäuferin behält sich das Recht vor, diese AGB mit einer Frist von 30 Tagen schriftlich zu ändern. Änderungen werden dem Kunden per E-Mail mitgeteilt. Besteht der Kunde auf den alten AGB-Bedingungen, kann er der Änderung innerhalb von 15 Tagen widersprechen. Andernfalls gelten die neuen AGB für künftige Aufträge.

12.5 Schriftform und Kommunikation

Jede Mitteilung gemäss dieser AGB muss in Textform erfolgen. Textform ist erfüllt durch:

  • E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse der Verkäuferin
  • PDF-Dokumente per E-Mail
  • Schreiben per Post
  • Andere elektronische Dokumentation (z. B. Online-Kontaktformular)

Die Parteien können sich unter den auf der Website oder Rechnung angegebenen Kontaktdaten erreichen.

12.6 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

12.6.1 Wahl des Rechts

Diese AGB unterliegen ausschliesslich dem materiellen Recht der Schweiz, insbesondere:

  • Obligationenrecht (OR)
  • Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)
  • Bundesgesetz über den Datenschutz (nDSG)
  • Rechnungsverordnung und ggf. Zollrecht

Das UN-Kaufrecht-Übereinkommen (CISG) findet keine Anwendung.

12.6.2 Gerichtsstand und Erfüllungsort

  • Gerichtsstand: Zofingen, Kanton Aargau, Schweiz
  • Erfüllungsort für Lieferung: Lagerräume der Verkäuferin in Zofingen oder vereinbarter Lieferort
  • Erfüllungsort für Zahlung: Geschäftsstelle der Verkäuferin in Zofingen

12.6.3 Gerichtliche und aussergerichtliche Verfahren

  • Bei Zahlungsverzug: Betreibung gemäss Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG)
  • Bei Streitigkeiten: Zuweisung an die zuständigen Zivilgerichte des Kantons Aargau (Handelsgericht Aargau oder Bezirksgericht Zofingen)
  • Die Parteien können auch ein Schiedsverfahren gemäss Schweizer Schiedsgesetzen (Art. 179 ff. ZPO) vereinbaren

 

13. Kontakt und Adressat

Dr. Bonarius Consult GmbH
Bärengasse 23
4800 Zofingen
Schweiz

Kontakt für Anfragen, Bestellungen und Geschäftskorrespondenz:

E-Mail: info@bonariusconsult.ch
Telefon: +41 782315500
Website: www.bonariusconsult.ch
CHE-453.828.353

Geltend ab: 31.10.2025
Letzte Überprüfung und Anpassung: Januar 2026

Diese AGB wurden nach Schweizer Recht (Obligationenrecht [OR] Kaufrecht Art. 184–210, Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb [UWG], Bundesgesetz über den Datenschutz [nDSG]) verfasst und sind speziell auf den B2B-Hardware-Verkauf ausgerichtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

General Terms and Conditions for Services

1. Scope of Application and Validity

1.1 Scope

The following General Terms and Conditions (GTC) govern exclusively the provision of consulting, advisory and coaching services (hereinafter "Services") provided by Dr. Bonarius Consult GmbH (hereinafter "Provider" or "Consultant") to the customer or client (hereinafter "Customer" or "Client"). These GTC do NOT apply to the sale of hardware, products or physical goods. For hardware deliveries, the separate "General Terms and Conditions for the Sale of Hardware and Products" apply.

 

1.2 Applicable Law

These GTC are governed exclusively by Swiss law, in particular the Swiss Code of Obligations (OR), to the exclusion of conflict of laws rules and international uniform law. The provisions on mandate (Art. 394 ff. OR), simple mandate and service contracts (Art. 319 ff. OR) as well as the Federal Act against Unfair Competition (UWG) and the Data Protection Act (nDSG) apply.

 

1.3 Business Partners

These GTC are addressed to both entrepreneurs, legal entities and other commercial customers (B2B) as well as private individuals and consumers (B2C). For consumer customers, mandatory consumer protection provisions under Swiss law apply; deviating provisions in these GTC are invalid in such cases if they deviate to the detriment of the consumer.

 

1.4 Deviating Conditions

Deviating or supplementary GTC of the Customer are only recognized if the Provider expressly consents to them in writing (by e-mail or text form). The Provider reserves the right to accept orders only in accordance with its GTC.

 

2. Conclusion of Contract and Offer

2.1 Offers

Product descriptions, service descriptions, website content, information in e-mails, PDFs or other documents of the Provider do not constitute a binding offer, but an invitation to submit an inquiry (invitatio ad offerendum), unless they are expressly marked as a "binding offer".

 

2.2 Offer Formation and Binding Period

 

Based on an inquiry from the Customer, the Provider typically prepares a written offer (by e-mail or in text form). The offer contains in particular:

- Type and description of the service

- Scope (e.g. number of sessions, time frame)

- Fee (net and gross with VAT)

- Payment terms

- Performance period

- Binding period (if applicable)

If no binding period is specified, the offer is binding for 14 calendar days from receipt by the Customer.

 

2.3 Order and Acceptance

The Customer accepts the offer in writing (by e-mail, text form or by express confirmation "I agree") within the binding period. Upon acceptance, the contract is concluded immediately. Acceptance may also be made by payment (in case of advance payment) if expressly provided for in the offer.

 

2.4 Order Confirmation

After conclusion of the contract, the Provider sends an order confirmation in text form (e-mail or letter). The order confirmation documents the agreed contract contents. If the booking and the order confirmation differ in content, the order confirmation is decisive unless the Customer objects in writing within 5 working days.

 

2.5 Reference to GTC

By accepting the offer or booking, the Customer confirms that they have taken note of these GTC and accepts them as the contractual basis. The current GTC are available on the Provider's website or are sent to the Customer upon request.

 

3. Type and Scope of Services

3.1 Types of Services

The Provider provides the following services:

- Coaching and Career Consulting: Individual consulting on professional orientation, career planning, decision-making and personal development

- Regulatory Affairs Consulting: Professional consulting on regulatory issues in the pharmaceutical, medical device and related industries

- Strategy Consulting: Support in strategic decisions, business development, portfolio management

- Workshops and Seminars: Conducting group events on specific topics

- Mentoring and Sparring: Accompanying executives and professionals in professional development processes

 

3.2 Nature of Service

The subject of the contract is the provision of a service within the meaning of a consulting or service contract under OR (Art. 394 ff., Art. 319 ff.). No specific success is expressly owed, in particular not:

- Achieving a specific position, salary level or job offer (in career consulting)

- Approval or authorization by authorities (in Regulatory Affairs Consulting)

- Specific business results or revenues (in strategy consulting)

- Specific learning outcomes or qualifications (in workshops)

The Provider owes careful, professional advice to the best of its knowledge and belief, but no guaranteed success.

 

3.3 Process Support and Personal Responsibility

The coaching and consulting services serve to reflect on the professional or entrepreneurial situation, support decision-making and develop options for action. The Provider acts as a process facilitator; responsibility for decisions and their implementation remains with the Customer at all times.

 

3.4 Flexible Design, No Curriculum

The contents mentioned in service descriptions, offers or on the website (e.g. career timeline analysis, competence profile, career options, positioning, implementation steps, regulatory strategies) are examples and may be adapted according to the needs and situation of the Customer.

There is no entitlement to the implementation of specific individual steps or compliance with a fixed procedure. A curriculum, syllabus or structured teaching program is not owed.

 

3.5 Distinction from Distance Learning

The Provider's coaching and consulting services do not constitute distance learning within the meaning of the German Distance Learning Protection Act (FernUSG). In particular:

- No contractual monitoring or assessment of learning success is agreed

- There is no systematic learning progress control in the form of exams, certificates, graded assignments or certifications

- The services are of an individual advisory nature, not knowledge-conveying in the sense of a course

- Reflection questions or preparatory tasks serve exclusively for self-reflection and preparation of consulting sessions, not for performance control

 

3.6 Not Psychotherapy

Participation in coaching sessions requires normal mental and physical resilience of the Customer. Coaching is not psychotherapy and cannot replace it. The Customer is responsible for their own health and for consulting appropriate medical or psychological professionals.

 

In the presence of mental illness, trauma or therapeutic treatment needs, the Provider reserves the right to refuse the coaching or to refer to suitable therapists.

 

4. Service Provision and Appointments

4.1 Location and Form of Service Provision

 

Services are provided:

- By video conference (Zoom, Microsoft Teams, Google Meet or other agreed platforms)

- By telephone (by arrangement)

- In person on-site (in the Provider's premises in Zofingen or at the Customer's location, if agreed)

- In writing (e-mail, document creation, expert opinions, if agreed)

The standard form of provision is video conference unless otherwise agreed.

 

4.2 Appointment Scheduling

Appointments are arranged by mutual agreement. The Provider endeavors to offer timely appointments; however, there is no entitlement to specific appointments or time slots.

 

4.3 Postponement and Cancellation by the Customer

Appointments may be postponed once free of charge up to 24 hours before the start. Postponement must be made in writing (e-mail or text form).

In case of later cancellation or no-show, the session may be charged in full if no replacement appointment can be agreed.

Deviating arrangements (e.g. longer lead time, cancellation fees) may be individually agreed and are documented in the offer.

 

4.4 Postponement and Cancellation by the Provider

In case of short-term unavailability of the Provider (illness, force majeure, unforeseeable circumstances), a replacement appointment will be offered as soon as possible. Payments already made for cancelled sessions will be credited to the replacement appointment or refunded at the Customer's request.

There is no claim for damages due to appointment postponement unless the Provider acts with gross negligence or intent.

 

4.5 Technical Requirements for Online Services

In video conferences, the Customer is responsible for the technical requirements (stable internet connection, functioning camera, microphone, compatible software). The Provider is not liable for technical disruptions on the Customer's side.

If a session fails or is significantly impaired due to technical problems on the Provider's side, a replacement appointment will be offered or the session will be partially refunded.

 

5. Fees, Costs and Payment Terms

5.1 Fees and Currency

All stated fees are in the agreed currency (Swiss Francs CHF or Euro EUR). Unless otherwise agreed, fees are understood as net fees plus statutory value added tax (VAT).

The applicable Swiss VAT (currently 8.1% standard rate) is shown separately on the invoice, provided the Provider is subject to VAT.

For services that are exempt from Swiss VAT as educational services pursuant to Art. 21 para. 2 no. 11 MWSTG, this is noted on the invoice.

 

5.2 Fee Models

The Provider offers the following fee models:

- Fixed fee: Fixed price for defined service packages (e.g. 5 sessions of 60 minutes each)

- Hourly fee: Billing according to actual consulting time (e.g. CHF/EUR per hour)

- Daily rate: For extensive projects or workshops

- Success fee: By individual agreement for specific projects

The agreed fee model is documented in the offer and on the invoice.

 

5.3 Expenses and Additional Costs

The following expenses may be charged in addition to the fee, if agreed in the offer:

- Travel costs (car, flight, train) for personal on-site appointments

- Accommodation costs

- Expenses (meals, parking fees)

- Material costs (e.g. seminar documents, documentation)

- External costs (e.g. translations, third-party expert opinions)

Expenses are charged according to effort and evidenced on the invoice. Larger expenses are coordinated with the Customer in advance.

 

5.4 Payment Terms and Due Date

The fee is due upon issuance of the invoice. Invoices are to be paid within 30 days of the invoice date (net 30), unless otherwise agreed.

For fixed-price packages, partial payments may be agreed (e.g. 50% deposit upon booking, 50% after half of the sessions). Payment terms are documented in the offer and on the invoice.

 

5.5 Payment Methods

Payments may be made bybBank transfer (IBAN is indicated on the invoice).

 

5.6 Payment Default and Default Interest

If the Customer defaults on payment, they owe the Provider default interest pursuant to OR Art. 104:

- 5% per annum (standard default interest in Switzerland)

- or the rate according to the Federal Council (currently 5% p.a.)

In addition, the Provider reserves the right to charge reminder fees (CHF 20 per reminder) and damages (e.g. for collection or legal costs) (OR Art. 102 ff.).

 

5.7 Consequences of Payment Default

In case of payment default, the Provider may:

- Suspend further service provision

- Terminate the contract after reminder and reasonable grace period

- Initiate collection measures (debt collection pursuant to SchKG)

 

6. Customer's Cooperation Obligations

6.1 Information Obligation

The Customer undertakes to provide all information, documents and access necessary for the provision of the service in a timely and complete manner.

In Regulatory Affairs Consulting, this includes in particular:

- Product documentation, technical data

- Official correspondence

- Quality documents, certificates

- Access to relevant systems and databases

 

6.2 Active Cooperation

Active cooperation of the Customer is required for coaching and consulting. The Customer undertakes to:

- Attend appointments prepared

- Process reflection questions or preparatory tasks within the agreed scope

- Bring openness and willingness to self-reflection

- Implement agreed steps between sessions (as far as reasonable)

 

6.3 Consequences of Insufficient Cooperation

Delays or additional effort arising from insufficient cooperation by the Customer are at the Customer's expense and may result in an adjustment of the fee (additional hours/effort) or an extension of the project duration.

The Provider is entitled to terminate the contract if the Customer does not provide necessary information despite request or does not fulfill their cooperation obligation.

 

7. Confidentiality and Data Protection

7.1 Confidentiality Obligation

The Provider undertakes to treat all personal and business information of the Customer confidentially. The confidentiality obligation extends beyond the term of the contract and exists as long as the subject of confidentiality does not become publicly known otherwise.

Excluded from the confidentiality obligation are:

- Information that is already publicly known

- Information that must be disclosed by law (e.g. to authorities)

- Information for which the Customer has expressly given approval

 

7.2 Data Protection

The Provider processes personal data of the Customer (name, contact details, contract history, conversation content, if documented) exclusively for the performance of the contract and in accordance with Swiss data protection law (nDSG).

A detailed data protection declaration is available on the website https://www.bonariusconsult.ch or is provided to the Customer upon request.

 

7.3 Recordings and Documentation

Coaching and consulting sessions are not recorded unless the Customer expressly agrees (e.g. for their own purposes).

The Provider creates internal notes to document the consulting process (e.g. topics discussed, agreed steps). These notes serve exclusively for professional consulting and are treated confidentially.

 

7.4 Disclosure to Third Parties

Personal data and confidential information are not disclosed to third parties unless:

- The Customer has expressly consented

- There is a legal obligation (e.g. official disclosure obligations)

- Disclosure is necessary for contract performance (e.g. to external experts after prior information to the Customer)

 

8. Copyright and Rights of Use

8.1 Ownership of Work Results

All documents, presentations, analyses, strategy papers, expert opinions and other work results created by the Provider (hereinafter "Work Results") remain the property of the Provider.

The Customer receives a non-exclusive, non-transferable right of use to use the Work Results for internal purposes.

 

8.2 Restrictions on Use

The Customer is not authorized to:

- Pass on, sell or license the Work Results to third parties

- Publicly distribute (e.g. on websites, in publications) without prior written consent of the Provider

- Copy or reproduce beyond the agreed scope

- Use commercially (e.g. as a basis for own paid offerings)

- Make audio or video recordings of sessions without prior consent

 

8.3 Templates and Methods

Coaching methods, frameworks, templates and tools used by the Provider remain the property of the Provider or their licensors. The Customer may use these only within the scope of the agreed consulting.

 

8.4 Customer's Own Material

Documents and information provided by the Customer remain the property of the Customer. The Provider uses these exclusively for the provision of the agreed service.

 

9. Liability and Limitation of Liability

9.1 Basic Liability

The Provider is liable in accordance with the provisions of Swiss Code of Obligations (OR Art. 97 ff.) for damages arising from faulty, incomplete or non-provided services, in accordance with the provisions of these GTC.

 

9.2 Unlimited Liability: Exceptional Cases

The Provider is liable unlimited for:

- Damages from injury to life, body or health

- Intentional or grossly negligent breach of duty by the Provider or its agents

- Fraudulent concealment of defects

 

9.3 Limited Liability: Simple Negligence

In case of breach of essential contractual obligations through simple negligence, the Provider's liability is limited to:

- The typically foreseeable damage

- Maximum the total fee amount of the relevant order or, if higher, the average order value of the last 12 months

 

9.4 Exclusion of Consequential Damages

The Provider is not liable for:

- Indirect or direct consequential damages

- Financial damages or financial consequential damages

- Lost profits

- Business interruptions

- Damages from decisions of the Customer made on the basis of the consulting

- Damages arising from incomplete or incorrect information from the Customer

- Damages from non-compliance with recommendations of the Provider

This applies even if the Provider was advised of the possibility of such damages.

 

9.5 Liability in Regulatory Affairs Consulting

In Regulatory Affairs Consulting, the Provider is in particular not liable for:

- Official decisions (rejection of approvals, non-approvals, delays)

- Legal changes that occur after the consulting was provided

- Completeness and correctness of Customer documents underlying the consulting

- Implementation errors by the Customer in applying the consulting results

The Provider provides careful consulting to the best of its knowledge, but assumes no guarantee for official approvals or authorizations.

 

9.6 Contributory Negligence of the Customer

Delays or damages arising from insufficient cooperation by the Customer (incomplete information, missing documents, missed appointments, non-compliance with recommendations) are at the Customer's expense. Damage claims of the Customer may be reduced accordingly (contributory negligence pursuant to OR Art. 99).

 

9.7 Liability of Agents

The liability limitations and exceptions mentioned in sections 9.2 to 9.6 apply mutatis mutandis to legal representatives, employees and other agents of the Provider, insofar as claims are made directly against them.

 

10. Contract Duration and Termination

10.1 Contract Duration

The contract begins with the conclusion of the contract (acceptance of the offer) and ends:

- Automatically after provision of the agreed services (e.g. after completion of all sessions of a package)

- By termination according to the following provisions

- On the agreed end date (for contracts with a fixed term)

 

10.2 Ordinary Termination by the Customer

For fixed-price packages (e.g. 5 sessions), the Customer may terminate at any time. Sessions already provided are billed at the individual price (regular hourly rate); a package discount is forfeited. Payments already made are offset accordingly; a remaining credit is refunded, an additional claim in case of excess becomes due.

For ongoing consulting mandates (hourly billing, monthly retainer), the Customer may terminate with 30 days' notice to the end of the month.

 

10.3 Ordinary Termination by the Provider

The Provider may terminate the contract with 30 days' notice, in particular if:

- The cooperation is no longer purposeful for professional or personal reasons

- The Customer does not fulfill their cooperation obligations despite request

- Appointments are repeatedly not kept

 

10.4 Extraordinary Termination

Both parties may terminate the contract without notice for good cause, in particular in case of:

- Payment default of the Customer despite reminder and grace period

- Serious violations of contractual obligations

- Loss of trust or unreasonable continuation of cooperation

In case of extraordinary termination by the Provider, payments already made for services not provided are refunded. In case of extraordinary termination by the Customer due to breach of duty by the Provider, refund also takes place; in case of termination without breach of duty, no refund takes place.

 

10.5 Form of Termination

Terminations must be made in writing (e-mail, letter or text form).

 

11. Right of Withdrawal (for Consumers Only)

11.1 Right of Withdrawal for Consumers (B2C)

Consumers (private individuals who use the service for private, non-commercial purposes) have a statutory right of withdrawal of 14 days after conclusion of the contract for distance contracts (e.g. concluded online).The withdrawal must be made in text form (e-mail, letter) to the Provider. A sample withdrawal form is available upon request.

 

11.2 Expiry of Right of Withdrawal in Case of Early Service Provision

If the consumer has expressly agreed that the service begins before the expiry of the withdrawal period, and has acknowledged that they lose their right of withdrawal by this consent with the beginning of contract performance, the right of withdrawal expires with the beginning of service provision.

 

11.3 No Right of Withdrawal for Entrepreneurs (B2B)

In B2B business relationships (contracts with entrepreneurs, legal entities), there is no statutory right of withdrawal. Termination is only possible according to the provisions of Section 10.

 

12. Changes to the GTC

12.1 Adjustment of GTC

The Provider reserves the right to change these GTC with 30 days' notice in writing. Changes are communicated to the Customer by e-mail and published on the website.

If the Customer does not object to the change within 15 days of receipt of the notice, the new GTC are deemed accepted and apply to future orders.

 

12.2 Right to Object

If the Customer objects to the amended GTC in time, the existing contract remains in effect under the previous GTC. The Provider may in this case terminate the contract with the statutory notice period.

 

13. Severability Clause and Final Provisions

13.1 Severability Clause

 

Should individual provisions of these GTC be legally invalid, inapplicable or unenforceable, the remaining provisions remain valid and binding. The invalid provision is replaced by the corresponding statutory regulation. In such a case, the parties will negotiate to find a replacement provision that comes as close as possible to the economic purpose of the invalid provision.

 

13.2 Ancillary Agreements and Written Form

All agreements between the parties are documented in the order confirmation and these GTC. Oral ancillary agreements, assurances or arrangements are invalid and not binding unless confirmed in writing (e-mail, letter, PDF) by the Provider.

Amendments or additions to the contract require text form (e-mail is sufficient) to be legally effective. The same applies to the waiver of the text form requirement.

 

13.3 Entire Agreement

These GTC together with the offer and order confirmation constitute the entire agreement between the parties and replace all previous arrangements, offers, assurances and negotiations.

 

13.4 Language Version

Important Note: Only the German version of these GTC applies. In no event shall the English language version of these GTC be construed to alter the German version or otherwise regulate the relationship between the parties. The English version serves information purposes only.

 

13.5 Assignment and Transfer

Neither party shall transfer or assign rights under the contract without the consent of the other party.

 

14. Applicable Law and Jurisdiction

14.1 Choice of Law

These GTC are governed exclusively by the substantive law of Switzerland, in particular:

- Swiss Code of Obligations (OR)

- Federal Act against Unfair Competition (UWG)

- Federal Data Protection Act (nDSG)

International uniform laws (e.g. UN Sales Law CISG) do not apply.

 

14.2 Jurisdiction

Exclusive jurisdiction for all disputes arising from or in connection with this contract is Zofingen, Canton of Aargau, Switzerland.

The ordinary civil courts of the Canton of Aargau are competent (District Court Zofingen or Commercial Court Aargau, depending on the amount in dispute).

 

14.3 Alternative Dispute Resolution

The parties may also agree on arbitration proceedings pursuant to Swiss arbitration laws (Art. 353 ff. ZPO) or mediation, provided both parties agree.

 

15. Contact and Addressee

Dr. Bonarius Consult GmbH

Bärengasse 23

4800 Zofingen

Switzerland

 

Contact for inquiries, bookings and business correspondence:

E-mail: info@bonariusconsult.ch

Phone: +41 78 231 55 00

Website: https://www.bonariusconsult.ch

UID: CHE-453.828.353

 

Valid from: February 01, 2026

Last review and update: February 2026

These GTC have been drafted according to Swiss law (Swiss Code of Obligations [OR], Federal Act against Unfair Competition [UWG], Federal Data Protection Act [nDSG]) and are specifically designed for consulting, advisory and coaching services in B2B and B2C business relationships.

 

General Terms and Conditions for Hardware and Products

1. Scope and validity

1.1 Scope

The following General Terms and Conditions (GTC) exclusively govern the sale, delivery, shipment and warranty of hardware, products and physical goods (hereinafter referred to as "hardware" or "goods") that Dr. Bonarius Consult GmbH (hereinafter referred to as "Seller") delivers to the customer.

These GTC do NOT apply to advisory, consulting, coaching or other services. Separate "General Terms and Conditions for Advisory and Consulting Services" apply to services.

1.2 Applicable legal norms

These GTC are governed exclusively by Swiss law (Federal Act on Debt Collection and Bankruptcy [SchKG], Swiss Code of Obligations [OR], in particular the law on sales Art. 184–210 OR, Federal Act against Unfair Competition [UWG], Data Protection Act [nDSG]), excluding conflict of laws provisions and the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG).

1.3 Business partners

The GTC are aimed exclusively at entrepreneurs, legal entities, authorities and other commercial buyers in B2B business transactions. They do not apply to consumers (Art. 2 UWG). In the case of consumer purchases, mandatory consumer protection provisions under Swiss law apply; deviating provisions in these GTC are not valid in such cases.

1.4 Deviating terms and conditions

Deviating or supplementary GTC of the customer shall only be recognised if the seller expressly agrees to them in writing. The seller reserves the right to deliver orders without such express consent only in accordance with its GTC.

 

2. Conclusion of contract and offer

2.1 Offers

Product descriptions, price lists, catalogues, website content, information in emails, PDFs or other documents of the Seller do not constitute a binding offer, but rather an invitation to submit an enquiry (invitatio ad offerendum), unless they are expressly marked as a "binding offer". This also applies to available stock and delivery capability.

2.2 Offer formation and binding period

Based on an enquiry or order from the customer, the seller will usually prepare a written offer (by email or in text form). The offer shall include, in particular, the type and description of the hardware, quantity, price (net), delivery time, delivery terms (Incoterms), shipping method and, if applicable, a binding period for the offer. Unless a binding period is specified, the offer shall be binding for 14 calendar days from receipt by the customer.

2.3 Order and acceptance

The customer shall accept the offer in writing (by email or in text form) within the binding period. Upon acceptance by written acceptance, the contract shall come into effect immediately. Acceptance may also be effected by any other unambiguous action, e.g. by payment (in the case of advance payment) or collection of the goods, provided this is expressly stipulated in the offer.

2.4 Order confirmation

After conclusion of the contract, the seller shall send an order confirmation in text form (e-mail or letter). The order confirmation documents the agreed contract contents and delivery conditions. If the content of the order and the order confirmation differ, the order confirmation shall prevail, unless the customer objects to it in writing within 5 working days.

2.5 Storage and documentation

The contract text (enquiry, offer, order, order confirmation and these GTC) will be sent to the customer in text form. The seller will store the contract text in accordance with the statutory retention obligations (OR, Invoice Ordinance) and make it available to the customer on request to an appropriate extent.

 

3. Delivery, delivery conditions and transfer of risk

3.1 Delivery times

The delivery times specified by the seller apply from the time of order confirmation (not from the time of order), provided that the purchase price has been received in advance and the seller has received all necessary information from the customer. Delivery times are non-binding unless they are marked as "binding" or "guaranteed".

3.2 Standard delivery period

Unless a specific delivery time is stated in the offer or order confirmation for the hardware, the standard delivery time is 14 working days from order confirmation (or, in the case of advance payment, from receipt of payment).

3.3 Delivery delays and postponements

The Seller shall endeavour to adhere to the agreed delivery times. The Seller shall inform the Customer immediately of any foreseeable delays. Delivery delays do not entitle the Customer to withdraw from the contract or claim damages, unless the delay exceeds 30 days and the Customer has set the Seller a reasonable grace period of at least 14 days for delivery.

3.4 Unavailability and withdrawal

If an item is temporarily or permanently unavailable at the time of ordering, the Seller shall inform the Customer immediately. If a product is permanently unavailable, the Seller shall not issue an order confirmation and no contract shall be concluded.

3.5 Delivery conditions and shipping

Delivery shall be made in accordance with the Incoterms specified in the order confirmation (e.g. ex warehouse Zofingen, by shipping, ex works, free delivery). Unless otherwise agreed, shipping is subject to a charge and will be invoiced to the customer.

3.6 Transfer of risk upon dispatch

The transfer of risk (transfer of ownership, possession and risk) takes place upon dispatch at the time the goods are handed over to the carrier or transport company (sale by dispatch according to OR Art. 188). From this point onwards, the customer bears the transport risk, including loss, damage and theft during transport. The seller recommends that the customer take out transport insurance, unless otherwise agreed.

3.7 Transfer of risk upon collection

In the case of collection by the customer, the transfer of risk takes place at the time of collection at the seller's business premises. The customer bears all risks from this point onwards.

3.8 Delays in acceptance

If the customer does not take delivery of the hardware at the agreed delivery time, the seller is entitled to store the hardware at the customer's expense (storage fees: £10 per day or as agreed). The seller reserves the right to terminate the contract after 30 days of delay without further notice and to claim damages.

 

4. Retention of title

4.1 Retention of title until payment

The goods (hardware) delivered by the seller remain the property of the seller until the purchase price has been paid in full and in accordance with the contract. The retention of title is entered in the retention of title register in accordance with Art. 715 of the Swiss Civil Code (at the customer's expense, if necessary).

4.2 Customer's right of disposal during retention of title

The customer shall have the right to use and resell the hardware in the ordinary course of business, but may not assign, pledge or encumber it.

4.3 Duty to notify in the event of third-party use

The customer must inform the seller immediately upon becoming aware of any access by a third party to the goods subject to retention of title (seizure, confiscation, sequestration). The customer shall be liable for all costs incurred in removing such access (in particular third-party opposition proceedings in accordance with the Swiss Debt Enforcement and Bankruptcy Act), insofar as reimbursement cannot be obtained from the third party concerned.

4.4 Liability for damage and depreciation

The customer shall be liable for all damage, impairment or depreciation of the goods subject to retention of title during the period of retention of title, unless this is due to wear and tear resulting from normal use in accordance with the intended purpose.

 

5. Prices, costs and terms of payment

5.1 Prices and currency

All prices quoted are net prices in Swiss francs (CHF) or euros (EUR), excluding statutory value added tax (VAT). The applicable VAT (currently 8.1%) will be charged additionally and shown on the invoice. Different currencies must be expressly agreed in writing.

5.2 Price adjustments

The seller reserves the right to adjust prices for long-term contracts in writing with 30 days' notice if the costs of procurement or logistics change significantly or if market adjustments are necessary.

5.3 Expenses and ancillary costs

The Seller may charge the following expenses and ancillary costs in addition:

  • Shipping and transport costs
  • Packaging and handling costs
  • Customs duties and import taxes (for international deliveries)
  • Special storage costs (for stored products)

These will be communicated to the customer before the contract is concluded or itemised on the invoice.

5.4 Terms of payment and due date

The purchase price is due upon issuance of the invoice. Invoices are payable within 30 days of the invoice date (net 30), unless otherwise agreed. Payment milestones for advance payments are specified in the order confirmation. Payments without deduction (gross payment) are required, unless otherwise agreed in writing.

5.5 Payment methods

Payments can be made by:

  • Bank transfer (IBAN is stated on the invoice)
  • Credit card (Visa, Mastercard; any processing fees will be charged to the customer)
  • Direct debit/standing order (by written agreement)

The bank details are specified on the invoice.

5.6 Late payment and interest on arrears

If the customer defaults on payment, they shall pay the seller default interest in accordance with Art. 104 of the Swiss Code of Obligations:

  • 5% per annum (standard default interest in Switzerland)
  • or the rate set by the Federal Council (currently 5% p.a. moratorium interest)

In addition, the seller reserves the right to claim damages (e.g. for reminder fees, legal fees) in accordance with Art. 102 ff. of the Swiss Code of Obligations.

5.7 Debt collection and consequences of late payment

In the event of late payment, the seller may:

  • suspend further deliveries or terminate the contract
  • Initiate debt collection measures (enforcement in accordance with the Swiss Debt Enforcement and Bankruptcy Act)
  • Report to the credit reference agency

 

6. Warranty, guarantee and liability for defects

6.1 Warranty under Swiss sales law

The seller warrants in accordance with the statutory provisions of the Swiss Code of Obligations (Art. 197–210 Sales Law) that the delivered hardware:

  • Has the contractually agreed characteristics
  • Meets the warranted characteristics
  • Is free from material defects and defects of title
  • Is suitable for its intended use
  • Complies with the relevant legal regulations and quality standards

6.2 Warranty period

The warranty period is 12 months from the transfer of risk (delivery or collection), unless otherwise agreed. Different periods may be agreed for special products or components. Manufacturer warranties (e.g. from the component manufacturer) are additional warranties and do not constitute an exception to this period.

6.3 Guaranteed properties

The customer receives the hardware with the following guaranteed characteristics:

  • Factory-new or refurbished quality (depending on the offer)
  • Functionality in accordance with technical specifications
  • As good as new or agreed used condition
  • Completeness in accordance with the scope of delivery
  • Compatibility with contractually guaranteed systems (if specified)

6.4 Notice of defects and complaint period

The customer must report defects or faults in writing immediately after becoming aware of them, at the latest 30 days after the transfer of risk. The complaint must contain the following information:

  • Precise description of the defect
  • Photographic documentation or test reports (if possible)
  • Invoice number and delivery date
  • Signature or electronic confirmation

Late notification of defects will result in the loss of warranty rights (OR Art. 201).

6.5 Subsequent performance

In the event of warranty defects, the customer may demand subsequent performance in accordance with OR Art. 205. The seller shall, at its discretion:

  • Repair the hardware (repair), or
  • Deliver defect-free hardware (replacement delivery)

The seller has a maximum of 2 weeks to provide subsequent performance. Transport costs for the repair or replacement delivery shall be borne by the seller.

6.6 Reduction and withdrawal

If subsequent performance fails or is not possible, the customer may, in accordance with OR Art. 206 ff.:

  • demand a reduction in the purchase price (reduction by a reasonable amount), or
  • Withdraw from the contract (right of withdrawal)

However, withdrawal is excluded if the defect is minor or insignificant.

6.7 Exclusion of warranties

The seller does not provide any guarantee for:

  • A specific service life or durability beyond the warranty period
  • Compatibility with software or systems that have not been expressly warranted
  • Specific performance values, unless these have been guaranteed in writing
  • Used goods or refurbished hardware, if this is stated in the offer

6.8 Exclusion of warranty in the event of improper handling

Warranty claims shall lapse in whole or in part if the defect has arisen as a result of:

  • Improper handling or disregard of the operating instructions
  • Improper repair by unauthorised third parties
  • Natural wear and tear or normal wear and tear
  • Excessive strain, overloading or misuse
  • External influences (water, fire, electricity, mechanical force)

 

7. Liability and limitation of liability

7.1 Basic liability

The seller is liable in accordance with the provisions of the Swiss Code of Obligations (CO Art. 97 ff.) for damage and loss caused by faulty, damaged or undelivered hardware, in accordance with the provisions of these GTC.

7.2 Unlimited liability – exceptional cases

The seller shall be liable without limitation and without any liability cap for:

  • Claims for damages due to injury to life, limb or health
  • Intentional or grossly negligent breach of duty by the seller or its vicarious agents
  • Fraudulent concealment of defects (dolus malus)
  • Breach of essential contractual obligations (cardinal obligations) whose fulfilment is indispensable for achieving the purpose of the contract

7.3 Limited liability – simple negligence

In the event of a breach of essential contractual obligations due to simple negligence, the Seller's liability shall be limited to:

  • The typically foreseeable damage
  • A maximum of the total purchase price of the delivery in question or, if higher, the average purchase price of the last 12 months with the Seller

7.4 Exclusion of consequential damages

The Seller shall not be liable for:

  • Indirect or direct consequential damages
  • Financial losses or consequential financial losses
  • Lost profits
  • Business interruptions
  • Data loss or data corruption
  • Indirect damage
  • Penalties or contractual penalties

This also applies if the seller has been made aware of the possibility of such damage.

7.5 Transport damage and insurance

In the case of shipping, the customer bears the transport risk from the point of transfer of risk. The seller strongly recommends taking out transport insurance. Transport damage (breakage, water damage, loss) will only be reimbursed by the seller if:

  • The customer has taken out transport insurance, and
  • claims for damages have been asserted against the carrier

7.6 Cooperation of the customer and contributory negligence

The customer is jointly responsible for:

  • Proper storage and handling of the goods after transfer of risk
  • Protection against external influences (water, moisture, extreme temperatures)
  • Regular maintenance and care (in accordance with the operating instructions)
  • Protection against theft and damage

Delays or damage caused by inadequate cooperation on the part of the customer shall be borne by the customer. Claims for damages by the customer may be reduced accordingly (contributory negligence according to OR Art. 99).

7.7 Liability of vicarious agents

The limitations of liability and exceptions mentioned in paragraphs 7.2 to 7.6 also apply mutatis mutandis to legal representatives, employees and other vicarious agents of the seller, insofar as claims are asserted directly against them.

8. Subject matter of the service, software, use of the AI server

8.1. Subject matter of the service owed by the Seller

The subject matter is exclusively the delivery of a hardware system (GPU server) including a basic operating system (Linux), insofar as this is expressly agreed in the offer.

9.2. Options and customisations

If, at the customer's request, additional software, in particular AI-related or AI-supporting software (e.g. Open WebUI, Ollama or comparable applications), is installed or provided, this shall be done exclusively as an additional service without any guarantee of functionality, performance or success. This software is not part of the main service owed.

9.3. Open source software

The aforementioned software is wholly or partly third-party software or open source software, the use of which is subject to the respective licence conditions of the rights holders. The Seller assumes no warranty or liability for the availability, security, timeliness, compatibility, legal admissibility or functionality of this software.

9.4. Applications

The operation of the system, the selection, installation, configuration and use of software, AI models, training data, content and the results achieved are the sole responsibility of the customer. In particular, the seller does not guarantee any specific performance, suitability or results for specific applications.

9.5. Responsibility of the customer

The customer is solely responsible for the lawful use of the system, in particular with regard to copyright, data protection, IT security and other legal and regulatory requirements. The seller does not monitor or control the use of the system.

 

9. Withdrawal and return

9.1 No right of withdrawal for B2B

There is no statutory right of withdrawal or return in B2B business relationships. This applies in particular to transactions between entrepreneurs in accordance with OR Art. 1 ff. A right of withdrawal only exists if this has been expressly agreed in writing.

9.2 Returns only in the event of defects

The delivered goods may only be returned or the contract terminated in the event of warranty defects in accordance with Section 6 of these General Terms and Conditions. Returns for other reasons (dissatisfaction, overproduction, stock cancellation) are excluded, unless there is a special written agreement.

9.3 Withdrawal due to defects

The customer may withdraw from the contract (OR Art. 206) if:

  • There is a significant defect (not just minor)
  • Subsequent performance has failed or is impossible
  • The defect was already present at the time of transfer of risk
  • The complaint periods have been observed

9.4 Return costs

If a return or cancellation occurs after conclusion of the contract, the customer shall bear the following costs:

  • Return shipping (postage, freight forwarding)
  • Inspection and storage costs
  • Reconditioning and recycling costs
  • Any reduction in value if the goods are not in mint condition

The seller is not obliged to agree to a return unless there are warranty defects.

9.5 Cancellation and goodwill arrangements

Cancellation of orders after conclusion of the contract requires an express written agreement (e-mail or letter). The seller is not obliged to agree to a cancellation, but reserves the right to accept it under the following conditions:

  • Cancellations before production or dispatch: no cancellation fee
  • Cancellations after dispatch: 30% of the purchase price as a cancellation fee
  • Payments already made will be refunded minus cancellation fees

 

10. Intellectual property and rights of use

10.1 Ownership of documentation

All documentation, operating instructions, manuals, circuit diagrams and technical documents supplied with the hardware remain the property of the seller or manufacturer. The customer receives a non-exclusive, non-transferable right of use for internal purposes.

10.2 Copyright and software

If the hardware contains operating software, firmware or other copyrighted material, the manufacturer's licence terms apply. The customer may not copy, reproduce, modify or pass on this material to third parties, except in accordance with the licence terms.

10.3 Trademarks and logos

Trademarks, logos and product names are the property of the manufacturers or the seller. The customer may not use them without prior written permission.

 

11. Data protection and security

11.1 Data protection

The seller processes the customer's personal data (name, address, contact details, purchase history, payment information) exclusively for the purpose of executing the contract and in accordance with Swiss data protection law (nDSG, from 1 January 2024). A detailed privacy policy is available on the website or on request.

11.2 Security measures

The Seller shall take appropriate technical and organisational measures to ensure the security of personal data and contract data. This includes encryption of payment data, secure data transmission and access control.

11.3 Data transfer to third parties

Personal data will only be passed on to third parties (carriers, payment service providers, insurers) if this is necessary for the fulfilment of the contract. The customer may object to the transfer of data.

 

12. Severability clause and final provisions

12.1 Severability clause

Should individual provisions of these GTC be legally invalid, inapplicable or unenforceable, the remaining provisions shall remain valid and binding. The invalid provision shall be replaced by the corresponding statutory provision. The parties shall negotiate to find a replacement provision that corresponds to the economic purpose of the invalid provision.

12.2 Other agreements and ancillary agreements

All agreements between the parties are documented in the order confirmation and in these GTC. Verbal ancillary agreements, assurances or arrangements are invalid and non-binding unless they have been confirmed in writing (e-mail, letter, PDF) by the seller.

12.3 Entire agreement

These General Terms and Conditions, together with the order confirmation, constitute the entire contract between the parties and supersede all previous agreements, offers, assurances and negotiations.

12.4 Amendments to the GTC

The seller reserves the right to amend these GTC in writing with 30 days' notice. The customer will be notified of any amendments by email. If the customer insists on the old GTC conditions, they may object to the amendment within 15 days. Otherwise, the new GTC shall apply to future orders.

12.5 Written form and communication

Any communication in accordance with these GTC must be made in writing. The written form is fulfilled by:

  • Email to the seller's specified email address
  • PDF documents sent by email
  • Letters by post
  • Other electronic documentation (e.g. online contact form)

The parties can contact each other using the contact details provided on the website or invoice.

12.6 Applicable law and place of jurisdiction

12.6.1 Choice of law

These GTC are governed exclusively by the substantive law of Switzerland, in particular:

  • the Swiss Code of Obligations (CO)
  • Federal Act against Unfair Competition (UWG)
  • Federal Act on Data Protection (nDSG)
  • Invoice Ordinance and, where applicable, customs law

The UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG) does not apply.

12.6.2 Place of jurisdiction and place of performance

  • Place of jurisdiction: Zofingen, Canton of Aargau, Switzerland
  • Place of performance for delivery: Seller's storage facilities in Zofingen or agreed place of delivery
  • Place of performance for payment: Seller's office in Zofingen

12.6.3 Judicial and extrajudicial proceedings

  • In the event of late payment: debt enforcement in accordance with the Federal Act on Debt Enforcement and Bankruptcy (SchKG)
  • In the event of disputes: referral to the competent civil courts of the Canton of Aargau (Commercial Court of Aargau or District Court of Zofingen)
  • The parties may also agree to arbitration proceedings in accordance with Swiss arbitration laws (Art. 179 ff. ZPO)

12.7 Language version

Important Note: Only the German version of these GTC applies. In no event shall the English language version of these GTC be construed to alter the German version or otherwise regulate the relationship between the parties. The English version serves information purposes only.

 

13. Contact and addressee

Dr. Bonarius Consult GmbH
Bärengasse 23
4800 Zofingen
Switzerland

Contact for enquiries, orders and business correspondence:

Email:info@bonariusconsult.ch
Telephone: +41 782315500
Website: www.bonariusconsult.ch
CHE-453.828.353

Valid from: 31 October 2025
Last review and update: February 2026

 

 

 

 

 

 

 

 

Terms & Conditions